Partner-Interviews aus Hessen

Was unsere Unterstützer sagen

PD Dr. Ute Gahlings, Philosophin, Darmstadt

Weshalb unterstützen Sie den REGIO?
Mit dem Regionalgeld kann man sich in einem kleinen Bereich einmal wirklich von den Macht-, Ausbeutungs- und Unterdrückungssystemen der heutigen Finanzwelt abkoppeln – eine Geste der Subversion, die tatsächlich relativ einfach und unkompliziert funktioniert!

 

Dr. Heinrich Ruhemann, Radio Darmstadt

Warum engagieren Sie sich für den REGIO?
Mit Regiogeld erwerbe ich für meine Kaufentscheidungen eine neue Basis. Bisher geht sie im Meer anderer Kaufentscheidungen unter. Mit der Entscheidung für das Regionalgeld schließe ich mich einer Gruppe an, die bewusst ökologisch lebt und einkauft. So stärke ich zunächst die REGIO-Partner, aber mit diesen zusammen eine Region, in der nach und nach ein Wirtschaftskreislauf zwischen Herstellern, Händlern, anderen Gewerbetreibenden und Verbrauchern entsteht – zum Wohl der Region und zum Trotz gegen einen Spekulationskapitalismus – mit dem Endziel, den Markt von einer Angebotswirtschaft (mit ökologisch bedenklicher Überflussproduktion) in eine nachhaltige Nachfragewirtschaft umzuwandeln.

Mathias Musch, Wirtschaftsingenieur, Darmstadt

Weshalb unterstützen Sie den REGIO?
Die Wahl- und Gestaltungsfreiheit der Menschen liegt mir sehr am Herzen. Daher engagiere ich mich gerne für Regionalwirtschaft, Tauschsysteme oder Transition Town.
Besonders freut es mich, bei der Verbreitung des REGIO in Südhessen mitwirken zu können. Regionalgeld verbindet nämlich Gewerbetreibende mit Kunden, REGIO-Partnern und Initiativen der Region. Die neuen Lokalwährungen stellen unter Beweis, dass es durchaus Alternativen gibt zum vorherrschenden Geld- und Wirtschaftssystem.

Heidrun Nikutta, Pädagogin, Darmstadt

Was hat Sie bei der Veranstaltung zur Einführung des Regio-Geldes besonders beeindruckt?
Besonders beeindruckt hat mich die Art und Weise, wie umfangreich das Regionalgeld vorgestellt worden ist. Dass einmal der Nutzen klar wurde, und besonders das Soziale, dass das Ganze so einen sozialen Aspekt hat.

Also, es hat sich ja herausgestellt und es wurde direkt danach gefragt, dass man keinen persönlichen Nutzen davon hat, sondern dass der Nutzen eigentlich mehr ideeller Art ist.
Ja, dass bestimmte Vereine, wie zum Beispiel das Oberfeld, davon profitieren können. Dass man guckt, welche gemeinnützigen Aktivitäten vorhanden sind, die man unterstützen kann. Und wenn ich dann bei dem Geld mal minimal was mehr ausgebe, dann weiß ich, es ist gut aufgehoben. Und es verschwindet nicht irgendwo an der Börse.“

Heidrun Nikutta wurde von Heinrich Ruhemann für seine Sendung bei Radio Darmstadt interviewt.

Christine Vonderheid-Ebner, Coach und Gründungsberaterin aus Otzberg

Weshalb unterstützen Sie den REGIO?
Mit dem REGIO kann ich direkt Einfluss auf das Wirtschaften nehmen. Meinen Beitrag leisten zur regionalen Entwicklung: kleine Unternehmen stärken, Perspektiven für Neugründungen geben, regionale Vernetzung und Synergien fördern, Arbeitsplätze in der Region erhalten, sogar neue Arbeitsplätze schaffen. Ich freue mich darauf, den REGIO in Umlauf zu bringen.